Fonolab EQVES 1

Bereits zu Beginn meiner HiFi-Tätigkeit hatte ich mit der Firma Remton Audio eine wirklich erstklassige Phonostufe im Angebot. Sowohl für den kleineren als auch für den großen Geldbeutel hat Alexander Remmer aus Prag Lösungen im Angebot.
Grund genug ihn, der zugleich Chef und Produktentwickler von
Remton ist, auf seinem Messestand bei der High End 2023 in München zu besuchen. Um dann Jan Snegov von  Fonolab kennenzulernen...

Eigentlich war ich da nur vorbeigegangen weil ich Alexander mal persönlich treffen und mich vorstellen wollte. Was natürlich sowohl gut als auch sinnvoll war. Schließlich möchte man auch mal die Köpfe hinter den Produkten, die man so verkauft und gut findet kennenlernen. Und wir hatten tatsächlich ein richtig gutes, wenn auch knappes, Gespräch. Alexander ist halt weniger Redner als Entwickler. Jedem das seine. Zumal das Gespräch in feinstem Deungchisch (Deutsch/Englisch/Tschechisch) ablief. Tolle Sprache übrigens...

Aber wer war denn dieser große, zugleich hagere, Kerl im Hintergrund? Er wurde mir als Jan Snegov vorgestellt und zugleich erklärt, dass diese kleinen bis mittelgroßen Kisten, die neben den Geräten von Remton standen, seine MC-Übertrager sind. Schließlich ist er Eigentümer und Entwickler von Fonolab in Personalunion. Siehe da: wieder was gelernt...

Und zwar, dass es ein Unternehmen aus Prag gibt, das hochwertige Übertrager herstellt und weiterhin, dass Alex und Jan Kumpels sind. Letzteres geht mich eigentlich nichts an - es ist jedoch ein gutes Zeichen dafür, dass jeder der beiden sich auf das spezialisiert hat, was er am besten kann um zudem eine Kooperation, nennen wir sie "Prag-Connection", einzugehen.
Wer mich besser kennt weiß, dass mir sowas gefällt. Und nicht zu knapp. 
Zumal die Übertrager von Jan, ähnlich dem Konstrukt der Phono-Vorverstärker von Alexander, bereits in erschwinglichen Preisregionen zu Hause sind. Beide können aber auch richtig weit oben.

Da ich grundsätzlich auf der Suche nach spannenden Partnern bin, die ein möglichst interessantes Portfolio haben, kam ich im Nachgang der Messe natürlich nicht an einer Kontaktaufnahme vorbei und wir führten unsere Gespräche fort. Ein MC-Übertrager, bereits mit hochwertiger Technik des japanischen Kult-Brands Tamura ausgestattet, der mit € 1.090,- gerade mal vierstellig ist kann eigentlich nicht wirklich gut funktionieren. So mein (Irr-) Glaube.

Dann kam, was in unserer hektischen Zeit kommen musste in folgender Reihenfolge::
Das Sommerloch mit all seiner Trägheit und der ein oder anderen Vinyl-Veröffentlichung
Erste Hörtermine und somit Beginn der Geschäftsaufnahme HiFi
Finale Entwicklung und Launch dieser Seite
Weihnachten und...

...der erste Interessent für einen Übertrager dieser preislichen Größenordnung.

Ich glaube, dass Jan mich bereits als Geschäftspartner abgeschrieben hatte - er schien aber durchaus erfreut darüber zu sein, dass ich mich wieder ins Gespräch brachte. Zumal er seine Produkte seit einiger Zeit über einen (mir nicht ganz unsympathischen) Vertrieb in Deutschland betreuen lässt. Das geht ja gut weiter... (hatte ich das nicht mal als Titel für meinen Newsletter?!)

EQVES 1 heißt das recht kleine Schmuckstück und ist ein MC-Übertrager erster Güteklasse. Für seine Größe ist er durchaus schwer. Anderes kann ich von mir aktuell aber leider auch nicht behaupten :)
Was man sieht ist nicht viel: ein Paar vergoldete Ein - und Ausgangsbuchsen, jeweils RCA, und eine Erdungsklemme. Dazu noch ein Regler für High und Low, welcher sowohl "leise" als auch "laute" MCs zulässt. Praktisch sowas, da ich damit längerfristig in kein Korsett gepresst werde was die Wahl meiner Tonabnehmer betrifft.
Einzig die Impedanz des zum Einsatz kommenden Tonabnehmers möchte Jan vor Produktion (ja, jedes Gerät ist kundenspezifisch) idealerweise wissen. Entsprechend wird jeder Übertrager aufgebaut.


Try our little ... box that will give you the spirit of the Golden Age of Hi Fi and Audio!

So der Slogan auf der Seite www.fonolab.com/eqves-model-1. Und sicher ist dem Leser dieser Zeilen an dieser Stelle bewusst, dass ich genau dieses Einstiegs-Modell besorgt und natürlich auch aufgebaut habe. Die drei Punkte im Slogan ersetzen das Wort "Black" auf der Fonolab-Seite. Der Übertrager ist in schwarz und weiß erhältlich. Hier steht er jetzt in schwarz und sieht richtig schnieke aus. Na dann "try" ich mal...

Noch mal vorab: der EQVES 1 steht direkt neben dem Übertrager IST-201 von Ikeda, welcher ungefähr das vierfache kostet und auf dem Niveau absoluter weltklasse spielt. Und zudem ohne Zweifel zu meinen Lieblingen gehört. Da staunt das kleine Fonoläbschen nicht schlecht. Sollte man bei dem Preisunterschied zumindest annehmen. Und dann die Ernüchterung.

Ich spiele gerade das frisch angekommene "Kai" von Ikeda ein. Dieses zeigt bereits direkt nach Einbau, dass es ein Spitzen-MC ist. Obwohl es frisch aus der luftversiegelten Verpackung kommt. Insofern und mit der Vorstellungsgabe gesegnet, was dieser Tonabnehmer erst im eingespielten Zustand macht, kann ich sicher schon jetzt ein erstes Urteil zur EQVES 1 liefern. Das Teil spielt schlicht und ergreifend sensationell und ist so gar kein "Läbschen" mehr.

"Goodbye Blue Sky" von Pink Floyd`s Jahrhundert-Album "The Wall" nehme ich ganz gerne um Stimmungen aufzufangen und zu erleben. Hier ist wieder der Punkt erreicht an dem Emotionen in der Musik eine für mich wichtige Rolle spielen. Ich habe schon jede Menge Setups, teuer und günstig, erlebt aber selten bis nie erging es mir so, dass ich Musik "spüren" konnte. So wie ich das hier erleben kann.
Ich tauche in dieses Stück nahtlos ein, erlebe wieder mal den Schmerz, den Waters bei seinem Gesang ausdrückt. Das Donnerwetter an Bassfundament "bedrückt" den ganzen Raum während Gitarren, Geräusche und alles weitere, was in diesem Stück passiert, mich in diese völlig surreale Welt aus Tönen hineinziehen. Das Stück ist aus und ich bin wie gelähmt. Es gibt keine andere Chance als weiter zu hören. Und das ist noch nicht mal die berühmte Seite 3 dieses Albums, die ich persönlich die beste finde.

Eigentlich macht ein Übertrager doch nur die leisen MC - Signale so laut, dass ich sie am MM-Eingang meiner Phono-Stufe weiterverarbeiten kann. Dass es im Übertrage-Segment so drastische Unterschiede gibt, sollte man demnach gar nicht meinen. Aber es ist schlichtweg so. Natürlich hat das viel mit der handwerklichen Qualität der gewickelten Trafos zu tun. Hier und da wird maschinell; an anderer Stelle, wie z.B. beim Ikeda IST-201, per Hand gearbeitet. Daher kommen dann auch die doch teilweise drastischen Klangunterschiede.
Nicht wegzudiskutieren ist allerdings, dass der EQVES 1 seinen Job mehr als sehr gut macht. Und hier schiele ich mal nicht aufs Preisschild sondern betrachte die Sache neutral und preisunabhängig. 

Andere Musikstile müssen her. Klassik, Jazz, Pop oder Rock: alles funktioniert. Die Bässe kommen trotz der "frischen" und nicht eingespielten Geräte (fast so) trocken wie sie sein müssen. Die Bühne macht sich in alle Richtungen auf und wie bereits oben geschrieben erfüllt Musik den Raum. Es spielt nicht nur einfach was da vorne zwischen den Lautsprechern sondern ich fühle mich, als wäre ich gerade in den entsprechenden Konzertsälen dieser Welt. Schon beeindruckend solch ein Winzling. 

Natürlich ist mir klar, dass da noch Potential drin ist weil auch ein Übertrager seine Einspielzeit benötigt. Aber schon jetzt spürt man, dass Jan mit seinem Einstiegs-Gerät ein richtig großer Wurf gelungen ist. So gut, dass ich mich in naher Zukunft sicher mit den größeren Modellen beschäftigen werde. 


Als Fazit bleibt jedoch unbedingt festzuhalten, dass ich nun auch ein tolles neues Produkt im Angebot habe, das zu einem mehr als fairen Preis das heimische Setup auf ein neues Level hebt. Wer sich also traut und den Betrag von knapp 1.100 Euro (ein gutes NF-Kabel vorausgesetzt) quasi übrig hat, wird hier sicher seine wahre Freude dran finden. Und hierbei ist das vorhandene Equipment dem Übertrager völlig egal, lediglich eine MM-taugliche Phonostufe sollte vorhanden sein. 

Und natürlich kauft hier keiner die Katze im Sack sondern kann das Gerät vor Kauf gerne zu Hause in Ruhe testen. So wie alle anderen Geräte von Fonolab auch. Ich geh dann mal einkaufen...

Der PWR3000 von econaudio 

oder wie ich lernte, den Strom zu lieben

Lange, gaaaanz lange habe ich darüber nachgedacht, welches das erste Thema dieser Seite sein soll. Grundsätzlich sollte sich dieser Blog nicht mit der Bewerbung für das ein oder andere Produkt beschäftigen. "So ein Quatsch eigentlich" habe ich mir dann gedacht. Es soll sich hier schlussendlich um ein Thema mit einer entsprechenden Empfehlung handeln. Was nutzt dem geneigten Leser der Hirnschmalz des Verfassers wenn da nix an Empfehlung rauskommt. Also ganz frech: natürlich geht es um ein oder mehrere Produkte, die ich ganz zufälligerweise im Programm habe. Und somit beschäftigt sich dieser Beitrag mit dem Powermanager PWR 3000 von econaudio. Und wer jetzt denk, dass er das nicht braucht irrt sich gewaltig. Dies schon mal vorab.

Den in Ansätzen geklauten Titel dieses Blogs möge man mir verzeihen. Ganz anders als der entsprechende (großartige) Film ist dieser Artikel allerdings nicht als Satire zu verstehen. Viel Spaß beim Lesen.



Warum?

In den letzten Jahren hat es kaum ein präsenteres Thema in der Hifi-Szene gegeben als dieser leidige Strom. Natürlich versorgen wir unsere Geräte bereits seit den 1980er Jahren mit tollen Netzleisten, Filtern etc. Aber hat uns der Einsatz von Produkten durchaus namenhafter Hersteller wirklich immens nach vorne gebracht? Ich meine Jain...
 
 Selbstverständlich bin ich in der Lage ein wohliges Gefühl zu erlangen weil ich mir gerade für verdammt viel Geld die neue tolle Leiste von MeierMüllerSchulze gegönnt habe. Kostete auch nur 800 Euro, Schnapper weil vorher 2200 Euro. Hab ich mal richtig gespart wegen dem Rabatt. Warum hat der mir das Ding eigentlich so günstig verkauft? Ist doch super das Teil. Oder vielleicht doch nicht? Ist das wirklich besser? Eventuell ist es ja zumindest anders? Oder hätte ich mir besser mit achtzig 10 Euroscheinen ein schönes Feuer machen können? Dann wäre mir jetzt wenigsten warm...
 
 Nicht falsch verstehen. Es gab und gibt sicherlich diese Artikel, die einen echten und positiven Effekt in der heimischen Kette erzeugen aber irgendwann war ich es leid dieses Thema in der Fachpresse immer und immer wieder zu lesen. Filter machen plötzlich alles richtig und die Anlage blüht neu auf. Ein Jahr später ist die nächste Meinung , dass genau diese Filter alles muffig machen, die Spielfreude nehmen und so weiter.
 Ehrlich gesagt hatte ich einfach keine Lust mehr, diesen völlig unterschiedlichen Sermon zu lesen und dachte mir im Stillen: .... Nein, das schreibe ich hier nicht.
Was ich schreibe ist, dass mir dieses Thema so unfassbar auf den Zünder ging, dass ich mich dazu entschieden habe, dem heimischen Stromversorger zu glauben, dass der lupenreine 230 Volt Wechselspannung bereitstellen kann. Sauber und ohne Schwankungen. Zu jeder Tages - und Nachtzeit und immer dann wenn ich Musik hören will. Ich Trottel.

Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits eine bessere Netzleiste und Stromkabel in dem Umfang meines Oberarmes aber so richtig hat mich das alles nicht überzeugt. Ich bin Skeptiker und behaupte trotzdem eiskalt, dass solche Kabel wichtig sind - aber stimmt da auch das Preis - Leistungsverhältnis? Zu diesem Zeitpunkt nein, etwas später JA!!! Denn irgendwann stand dieser große Mann aus Österreich in meinem Wohnzimmer, der sich mir als Gert Rheina-Wolbeck vorstellte und Zugleich der Chef von econaudio aus Kärnten in Österreich war. Und natürlich war er angekündigt und deshalb war ich keineswegs überrascht.

Überrascht war ich allerdings wegen dem Gerät, welches er dabei hatte. Nämlich den Powermanager PWR3000 um den es hier geht. Der IA3000, also der Vollverstärker von econaudio, war zu diesem Zeitpunkt bereits bei mir und hat mich vollends überzeugt.
Stromgeplagt dachte ich mir zum Powermanager im Stillen: das braucht kein Mensch, der richtig tickt. Und dann hörten wir Musik... Ohne den PWR3000 aber selbstverständlich hatten wir auch genügend Gelegenheit uns auszutauschen und im diesem Zusammenhang konnte ich erfahren, was diese "Strom-Machine" eigentlich so treibt wenn man ihn denn eingeschaltet hat.

Grundsätzlich geht es hier erst mal um eine "Steckerleiste" in einem Gehäuse (das bitte aber nicht wörtlich verstehen). Einem fantastischen, unfassbar hochwertigen Gehäuse. Genau wie der Vollverstärker in heimischer Manufaktur gebaut. Hier kennt man sich mit Metallverarbeitung eben aus, da econaudio die Tochterfirma eines Unternehmens aus der Metallverarbeitung ist.
Alleine die Haptik des Drehreglers, der bei den Geräten natürlich aus den Vollen gefräst wird, ist schon weltklasse. Bauteile werden nur selten hinzugekauft, selbst Kondensatoren macht man selber. Nicht schlecht.
Das Gerät besitzt 12 Ausgänge. 11 für die benötigte 230 Volt Wechselspannung und dazu ein Phasenprüfer, der seinen Job perfekt meistert. Bedeutet: in Summe kann ich bis zu 11 Komponenten über den PWR3000 zentral versorgen und sie vorher auf Phase prüfen, damit der Stecker richtig herum in die Steckdose kommt. So viele Geräte habe ich nicht aber wer weiß was noch so kommt. Ich hätte da Ideen.

Drei einzelne Schaltkreise zur getrennten Versorgung von Digital - und Analog-Komponenten stehen zur Verfügung. Jeder Schaltkreis verfügt über eine einzelne Filterung, die tatsächlich wirksam die HF-Anteile eliminiert und somit von der gesamten Kette ausschließt. Das nennt sich dann abgekapseltes System wobei der PWR3000 die Schnittstelle zum Stromversorger, also zur Haus-Steckdose, bildet.
Es gibt einen Ein/Aus-Schalter, der nach Betätigung entweder die Ausgänge (Steckdosen) freischaltet oder sie vom Netz nimmt. So kann ich mein komplettes Setup mit einem Regler verwalten. Eine der drei Sektionen kann ich durchschleifen. Wichtig für meine Stand By-Geräte, die Stunden brauchen bevor sie nach Kaltstart wieder Musik können.

So weit so clever. Aber ich bin ja Skeptiker. Diesbezüglich jedoch jetzt nicht mehr. Denn dann wurde der Powermanager aufgebaut und tatsächlich habe ich in meiner kompletten Hifi-Zeit erstmals (ein zweites Mal sorgte der hervorragende Übertrager IST-201 von Ikeda für diesen Effekt) eine echt riesige Verbesserung in der gesamten Kette wahrgenommen - sofort und ohne nachzudenken. Schwer zu beschreiben was genau da passiert ist aber um es kurz zu machen: das alles war plötzlich auf einem undenkbar viel besserem Niveau. Alles war "echter", ich glaube, so kann man es am besten beschreiben. Die Musik war plötzlich wirklich da. Greifbar, Gänsehaut setzte ein, pure Emotion und ich mittendrin mit meinem Pokerface.

Selbstverständlich habe ich mir meine Begeisterung zunächst nicht anmerken lassen aber ebenso selbstverständlich habe ich gerne drauf verzichtet, das Gerät wieder herzugeben. Ich glaube, Herr Rheina-Wolbeck hat da was gemerkt. Übrigens gibt es auf der Rückseite eine ordentliche Zahl an Erdungsklemmen. Brumm ist seitdem kein Thema mehr, da ich hier alles anklemme was zur Brummschleife führen könnte. Sinnvoll...

Es gab da mal eine Zeit ohne Mikrowellen, Routern, Handynetzen etc. Wir müssen einfach verstehen, dass die HF-Anteile in unserer Zeit erheblich sind und dass die Stromversorger keine saubere Spannung bereitstellen können. Selbst wenn das in Einzelfällen so sein sollte sorgen unsere heimischen Strahlemänner dafür, dass wir nicht "sauber" unser Hobby genießen dürfen weil u.A. unser Router seinen Job richtig gut erledigt. Natürlich auf Kosten des Musikgenusses. Hört sich nach Voodoo an, ist aber keiner. Quod erat demunstrandum.

Mit dem PWR3000 von econaudio merkt man die drastische Verbesserung auch ohne geschultes Ohr. Zumal es immer auch (und vor Allem) um Gefühle geht weil ich Musik schlussendlich erleben und spüren möchte. Dieses Gerät hat seinen Preis aber als kleines Trostpflaster kann man feststellen, dass einfach jede Komponente des Setups profitiert. Und das ist tatsächlich ein griffiges Argument um sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Keiner wird das bereuen. Vorausgesetzt, das persönliche Budget lässt es zu. Wenn man das Teil einmal integriert hat will man nicht mehr ohne. Und da ich ganz zufällig ein Demogerät hier habe trete ich auch gerne nach Terminabsprache jeden Beweis an. Versprochen.

Ein letztes Wort zur Sinnhaftigkeit, da ich mehrfach danach gefragt wurde:

Natürlich ist ein Gerät, das sich um die Verteilung eines "sauberen" Stroms kümmert, nicht so sexy wie ein neuer Plattenspieler, Verstärker oder auch neue Lautsprecher. Aber über allem schwebt das bekannte Schwert des Damocles weil man immer im Hinterkopf hat, dass mit einem sauber aufbereiteten Strom das, was ich hier als Setup stehen habe, noch die finale Adrenalin-Spritze bekommt. Mir ist also stets bewusst, dass da noch was passiert - und zwar richtig heftig. Insofern muss jeder für sich entscheiden, wann er sein Setup "abrunden" möchte. Nur brutale Realität ist, dass ich ein solches Gerät brauche um fertig zu werden. Und da spielt es keine Rolle, in welcher Preisklasse ich mit meinen Geräten unterwegs bin. Trostpflaster: der econaudio PWR3000 sieht wie eine richtig schicke und extrem hochwertige Komponente aus.

Um eventuellen Fragen vorzugreifen: natürlich gibt es auch andere Hersteller, die sich mit dem Thema beschäftigen und ähnliche Geräte auf den Markt werfen und tatsächlich habe ich auch eine Alternative im Programm, die absolut empfehlenswert ist. Diese Lösung von JMF Audio ist allerdings ebenfalls kein Gerät von der Stange und preislich noch mal einen Schluck über der von econaudio. Aber eben verdammt gut.
Auch andere, kostengünstigere Lösungen habe ich mir der guten Ordnung halber angetan. Ich fasse das mit dem Wort "Zeitverschwendung" zusammen. Aber wenn jemand einen Tipp für mich hat: gerne her damit. Ich bin da sehr offen aber eben auch sehr kritisch. Und das sollte jeder sein, der sich einem solchen Thema nähert. Denn umso erstaunter wird man sein. Und dieses Glücksgefühl ist doch genau das was wir mit dem Hobby erreichen wollen...

Sperling Audio

PDM-1

Die Geometrie eines Tonabnehmers ist komplex, das Einstellen keinesfalls trivial und mitunter auch mit Stolperfallen behaftet. Insbesondere der Azimut der Nadel ist beim Einstellen eines Tonarmes eine echte Herausforderung. Die bekannten Methoden mit Spiegel, Bleistiftmine usw. helfen hier weiter, haben aber ihre Grenzen und führen in der Regel nicht zum optimalen Ergebnis. Denn nicht alle Nadeln sitzen exakt rechtwinklig im Träger und nicht alle Träger sind exakt winklig gearbeitet. Das macht eine genaue Einstellung fast unmöglich.
Das PDM-1 von Sperling Audio setzt da an wo das Auge aufhört. Messtechnisch einwandfrei und für jeden sehr leicht zu bedienen.
Kunden mit mehreren Tonabnehmern - und/oder Armen empfehle ich dieses Gerät vorbehaltlos für € 1.790,-.
Sollte das System lediglich einmal korrekt justiert werden biete ich diesen einmaligen Service gerne in Mönchengladbach für € 59,- an. Kommt hierzu einfach mit eurem Plattenspieler nach Terminabsprache vorbei. das "Schlimmste" was passieren kann ist, dass die Messtechnik eure einwandfreie Justage bestätigt. Sollte ein Besuch in MG nicht möglich sein finden wir ebenfalls eine Lösung...

Selbstverständlich ist dieser Service bei Kauf analoger Komponenten aus meinem Angebot kostenlos. 



Weitere Produkte der Fa. Sperling Audio, die Stück für Stück den Weg in meine Vorführung finden werden findest du hier: